Krisen 2016 – VW Abgasskandal
Im Interview mit ARD alpha analysiert Christian Scherg, Experte für Krisenkommunikation und Geschäftsführer der REVOLVERMÄNNER GmbH, den Umgang von Volkswagen mit dem Abgasskandal – und spart dabei nicht mit Kritik. Aus seiner Sicht offenbart der Fall VW beispielhaft, wie mangelhaftes Krisenmanagement auf tieferliegende strukturelle Schwächen im Unternehmen hindeutet.
Scherg betont, dass eine Krise nicht nur kommunikativ gemeistert, sondern auch intern verstanden und verarbeitet werden muss. Die Reaktion von VW, insbesondere in der Anfangsphase des Skandals, sei von Unsicherheit, Verzögerung und fehlender Transparenz geprägt gewesen. Für Scherg ist das kein Zufall, sondern ein Symptom einer Unternehmenskultur, in der Hierarchien und Entscheidungsprozesse offenbar eine offene Kommunikation behindern.
„Schlechte Krisenkommunikation ist meist ein Indiz für schlechte interne Kommunikation – und damit für strukturelle Probleme“, so sein Fazit. Statt zügig Verantwortung zu übernehmen und glaubwürdige Schritte zur Aufklärung einzuleiten, habe VW zunächst versucht, die Kontrolle über die Situation zu behalten – ein klassischer Fehler in der Krisenbewältigung, der langfristig Vertrauen kostet.
Schergs Analyse wirft ein Schlaglicht auf die oft unterschätzte Rolle der Krisenkommunikation: Sie ist nicht nur ein Werkzeug zur Schadensbegrenzung, sondern ein Gradmesser für die Belastbarkeit und Transparenz eines Unternehmens. Der VW-Skandal zeigt deutlich, dass der Erfolg einer Marke nicht nur von Produkten, sondern ebenso von Glaubwürdigkeit und Haltung in schwierigen Momenten abhängt.
Scherg betont, dass eine Krise nicht nur kommunikativ gemeistert, sondern auch intern verstanden und verarbeitet werden muss. Die Reaktion von VW, insbesondere in der Anfangsphase des Skandals, sei von Unsicherheit, Verzögerung und fehlender Transparenz geprägt gewesen. Für Scherg ist das kein Zufall, sondern ein Symptom einer Unternehmenskultur, in der Hierarchien und Entscheidungsprozesse offenbar eine offene Kommunikation behindern.
„Schlechte Krisenkommunikation ist meist ein Indiz für schlechte interne Kommunikation – und damit für strukturelle Probleme“, so sein Fazit. Statt zügig Verantwortung zu übernehmen und glaubwürdige Schritte zur Aufklärung einzuleiten, habe VW zunächst versucht, die Kontrolle über die Situation zu behalten – ein klassischer Fehler in der Krisenbewältigung, der langfristig Vertrauen kostet.
Schergs Analyse wirft ein Schlaglicht auf die oft unterschätzte Rolle der Krisenkommunikation: Sie ist nicht nur ein Werkzeug zur Schadensbegrenzung, sondern ein Gradmesser für die Belastbarkeit und Transparenz eines Unternehmens. Der VW-Skandal zeigt deutlich, dass der Erfolg einer Marke nicht nur von Produkten, sondern ebenso von Glaubwürdigkeit und Haltung in schwierigen Momenten abhängt.